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Definition und Standardisierung der Kostenträgerrechnung der Pädagogischen Hochschulen

Die Projektgruppe: Definition und Standardisierung der Kostenträgerrechnung der Pädagogischen Hochschulen hat im Jahr 2010 die Art und Weise, wie die Pädagogischen Hochschulen ihre Kostenträgerrechnungen erstellen, analysiert. In einer zweiten Phase sollen die Finanzkennzahlen erhoben und zur Verfügung gestellt werden. Der Rechnungslegungsstandard und der Kontenrahmen sollen für die Pädagogischen Hochschulen einheitlich oder in Grundsätzen definiert werden.

Die oben genannten Ziele sollen mit Hilfe von zwei Instrumenten erreicht werden:

·      In einem Technischen Handbuch sind die Rahmenbedingungen für das Erstellen der jährlichen Kostenstatistik der Pädagogischen Hochschulen bzw. der Finanzkennzahlen definiert (Output bzw. Datenanalyse durch das Bundesamt für Statistik BFS). Die Grundlagen für die Kostenstatistik sollen zusammen mit dem BfS basierend auf dem BBT-Reporting in diesem technischen Handbuch für die Kostenstatistik der Pädagogischen Hochschulen festgehalten werden. Das technische Handbuch wird vom BFS in Zusammenarbeit mit der CAF erarbeitet.

·      Für die Definition der Standards der Rechnungslegung und der Kostenträgerrechnung soll der Leitfaden des BBT für die Kostenrechnung für die Fachhochschulen durch die CAF für die Pädagogischen Hochschulen angepasst und ergänzt werden. Dann besteht für die Kostenrechnung ein spezifisches Praxishandbuch für die PH (Input bzw. Datenerhebung durch PH). Das Praxishandbuch wird von der Projektgruppe SKORE in Zusammenarbeit mit der CAF erarbeitet und der Mitgliederversammlung COHEP zur Verabschiedung vorlegt.

 

 Kontaktperson: Erich Schmid, PHBern

Monitoring und Konsolidierung des Bologna-Prozesses

Das Projekt Monitoring und Konsolidierung des Bologna-Prozesses hat zum Ziel, die Umsetzung des Bologna-Prozesses aufgrund einer Überprüfung im Sinne eines Monitorings sicherzustellen. Dabei sollen die Erfahrungen von Studierenden bezüglich interkantonaler und internationaler Mobilität, mit der Anrechenbarkeit der ECTS-Punkte sowie die Erfahrungen zur Durchlässigkeit zwischen den Hochschultypen untersucht werden. Zudem soll die Umsetzung des Bologna-Prozesses konsolidiert und in denjenigen Bereichen, in denen sie erst teilweise stattgefunden hat, weiter vorangetrieben werden. Das Monitoring soll sicherstellen, dass die Koordination zwischen den Pädagogischen Hochschulen umfassend ist und die Verpflichtungen gemäss Bologna-Erklärung eingehalten werden.

Kontaktperson: Hans-Jürg Keller, PH Zürich

 

Zusammenarbeit Bibliotheken/Medienzentren im Bereich Digitale Schulbibliotheken des SFIB

Die Strategie der COHEP sieht vor, die Dozierenden im Umgang mit digitalen Schulbibliotheken zu qualifizieren. Sowohl die Bibliotheken wie auch die Medienzentren der Pädagogischen Hochschulen werden an der Umsetzung des Projekts Digitale Schulbibliotheken beteiligt sein. Im Hinblick auf eine erfolgreiche Umsetzung plant das Projekt Zusammenarbeit Bibliotheken/Medienzentren im Bereich Digitale Schulbibliotheken deshalb eine Schulung des Bibliothekspersonals. Diese Schulung beinhaltet eine Dokumentenbeschreibung (Meta-Datenbanken, Katalogisierung) sowie deren Handhabung. Die Schulung ist an drei Tagen in den beiden Sprachregionen der deutschen und der französischen Schweiz geplant.

Kontaktperson: Patrick Johner, SEM Genève

 

Expertise zur Ausbildung der Dozierenden im Bereich ICT und Medien

Das Projekt Expertise zur Ausbildung der Dozierenden im Bereich ICT und Medien hat zum Ziel, eine Bestandesaufnahme der Ausbildung von Dozierenden im Bereich ICT und Medien an Pädagogischen Hochschulen zu erarbeiten. Diese Bestandesaufnahme soll eine umfassende Kenntnis der gegenwärtigen Situation liefern. Die Projektgruppe wird den aktuellen Stand der Ausbildung von Dozierenden an PH im Bereich ICT und Medien anhand von zwei Bestandesaufnahmen erarbeiten: die eine soll die vorhandenen Kompetenzen der PH-Dozierenden im Bereich ICT und Medien aufzeigen und die andere Bestandesaufnahme gibt Auskunft über die ICT- und Medienausbildung der PH-Dozierenden (inklusive Unterstützung und Betreuung). Darauf aufbauend wird die Projektgruppe eine Strategie zur Ausbildung der PH-Dozierenden erarbeiten und vorlegen.

Kontaktperson: Nicolas Martignoni, PH Freiburg

 

Inklusive Pädagogik

Sowohl die COHEP-Empfehlungen zur Heilpädagogik wie auch diejenigen zur Interkulturellen Pädagogik in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung sind ausgerichtet auf eine „Schule für alle“. Sie beinhalten zudem Überschneidungen in der Grundausrichtung sowie bezüglich einzelner Empfehlungen. Gleichzeitig haben die bisherigen Arbeiten zur Inklusiven Pädagogik neue Elemente in die Diskussion eingebracht, die noch nicht in die bisherigen Empfehlungen eingeflossen sind.
Das Projekt Inklusive Pädagogik will deshalb die folgenden Ziele erreichen: einerseits soll unter Berücksichtigung der bereits bestehenden Berichte und Empfehlungen der COHEP eine Expertise bezüglich Inklusion in der Schule erstellt werden. Auf der Basis dieses Expertenberichts werden anschliessend Folgerungen für die Lehrerinnen- und Lehrerbildung formuliert in Form von Empfehlungen zuhanden der COHEP.

Kontaktperson: Urs Strasser, HfH

 

Koordination im Bereich Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte im Fach Sport

Das Ziel des Projekts Sport ist Empfehlungen für die Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen zuhanden der Pädagogischen Hochschulen zu entwickeln. Die Konsequenzen des neuen Sportgesetzes für die Schulen werden erfasst und dargestellt. Zugleich wird der Austausch unter den Sportverantwortlichen der Pädagogischen Hochschulen gefördert.
Kontaktperson: Walter Mengisen, EHSM